Wert 2: Rationalität

Das lateinische Wort „ratio“ bedeutet „Vernunft, Verstand“.

Als Rationalität wird eine Geisteshaltung bezeichnet, die das rationale Denken, also das von der Vernunft bestimmte Denken, als einzige Erkenntnisquelle ansieht.

Rationalität bedeutet, dass man Aussagen anhand ihres qualitativen Inhaltes beurteilt und nicht auf Grund der Autorität oder Institution, die diese gemacht hat. Auch erfolgt die Beurteilung nicht danach, wie viele Menschen diese Aussage teilen, oder auf Grund der Tatsache, dass ob die Aussage einem Gott zugeschrieben wird.

Rationalität beinhaltet auch die Fähigkeit, selbst sogenannte gottgegebene Argumente auch dann als richtig oder falsch beurteilen zu können, wenn sie als von Gott vorgegeben  gelten. Verknüpft mit der griechischen Tradition der logischen Debatte wird das rationalistische Prinzip in zahlreichen Zusammenhängen angewendet und bildet auch den Kern wissenschaftlichen Arbeitens.

Im Zeitalter der Aufklärung wurde die Vernunft von René Descartes und anderen Philosophen und Wissenschaftlern auf immer mehr Lebensbereiche angewendet, wodurch Aberglaube entlarvt und eine wissenschaftliche Revolution entfacht wurden.

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Entwicklung Rationalität

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